p.m.k - Sommer & Lästigkeitsfaktor Becherpfand

In der p.m.k gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Kulturzentren keine Sommerpause. Und so stehen heuer statt einem grossen Sommerfest insgesamt 25 kleine
Sommerfeste am Programm. Über die Organisation eines grossen Strassenfestes sehen wir uns heuer wegen dem ganzen Stress mit dem Umbau und dem doch sehr gelungenen Eröffnungsfest nicht drüber hinaus. Das Eröffnungsfest möge also für das Sommerfest 2007 stehen und die vielen Highlights im Sommer mögen jene vertrösten, die bei der Wiedereröffnung nicht dabei sein konnten.
Und noch was in eigener Sache:


Das p.m.k Motto für April: durchbeissen und der p.m.k die Treue halten!

Im April ist es soweit: die p.m.k baut um. Wie viele von Euch sicher schon oft leidvoll bemerkt haben, platzte die p.m.k von Anfang an aus allen Nähten. So gab es eigentlich schon lange die Überlegung, das Büro auszulagern und den zweiten Bogen in den Veranstaltungsbereich zu integrieren. Das war leichter gedacht als getan, denn ein Ausweichquartier für das Büro musste erst gefunden werden. Im Herbst 2006 hat sich dann die einmalige Chance ergeben, als der Dollarshop sein Geschäft aufgelassen und uns nicht nur die Nachmiete angeboten sondern uns auch seine Geschäftseinrichtung überlassen hat.


Kultur ist Lebensmittel - baettleresearch im Internet

Am 2. März geht bættle-research ins Netz. Das wollen wir auch gehörig feiern bei einem Fest im Künstlerhaus Büchsenhausen mit allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, die durch das Ausfüllen der Fragebögen und in weiterführenden Interviews das Material für diese umfassende Studie bereitgestellt haben. bættle-research die net map ist das eigentliche Ergebnis einer Recherche über die freien Szenen in Innsbruck, für deren Durchführung die bættlegroup for art im Rahmen der ersten von ihr organisierten Arbeitskonferenz von der Stadt Innsbruck den Auftrag erhielt.


Misshandelter Bub wirbt für Rockkonzert

Die Aufregung um das Konzertplakat der amerikanischen Band MADE OUT OF BABIES finde ich insofern interessant, liesse sich anhand dieses Anlassfalles doch die gesamte Palette an Problemfeldern diskutieren, die unsere Mediengesellschaft aufwirft. Warum sehen alle, inklusive mir selbst, von vornherein in der Darstellung einen misshandelten und nicht etwa einen verunfallten oder sonst wie verletzten kleinen Jungen? Diese Frage gäbe genug Stoff für einen spannenden medien- und wahrnehmungstheoretischen Diskurs.


Ich bin antifaschistisch. Sie nicht?

In letzter Zeit bin ich in eine für mich völlig unerwartete Situation geraten. Plötzlich sah ich mich als p.m.k Geschäftsführerin vor allem von den Medien in eine missliche Rolle gedrängt. So hatte ich mich immer gefühlt: Verantwortlich für ein Kulturzentrum, das in Österreich einzigartig ist, das genug darum kämpfen hat müssen dass es überhaupt existieren kann. Das ständig um sein Überleben fürchten muss, weil die Politik immer weniger Geld für Kultur hat. Und auf der anderen Seite verantwortlich für so viele junge Menschen, die so viel können und so viel bereit sind dafür zu tun.


bættle research // Ein Rechercheprojekt zu Innsbrucks freien Kulturszenen. Modul 1: Stadtplan

Das Projekt bættle research beschäftigt sich mit den Bedingungen, unter denen freie Kulturarbeit in Innsbruck geschieht. Recherchiert und abgebildet werden einerseits die bestehenden Netzwerke der Offkulturszenen, andererseits aber auch das, was die Kulturschaffenden selbst zu Innsbruck als Kulturstadt zu sagen haben, was sie kritisieren und was sie sich wünschen. Im Rahmen des Projektes wird also eine Plattform geboten, um auf einer breiten Ebene über Innsbruck als Kulturort zu reflektieren.


OMÜ ++ KONZERTREIHE - Ein Projekt des NLK-Kulturvereins gefördert durch TKI-Open 06

Die Dezimierung der Verständinsproblematik ist ein omnipräsentes Anliegen unserer Zeit. Dies gilt für sämtliche Bereiche des politischen und privaten Lebens.


so geht revolution ... Mi. 07.12 - Sa. 10.12 in der p.m.k

„Join the Revolution!“, „Fight for your rights!“, „Radikalisiert das Leben!“. Parolen aus dem Wortschatz von PolitaktivistInnen? Aber nein! Die Slogans stammen allesamt aus Werbeanzeigen der letzten Jahre. „Be different!“, lautet das Credo dieser Tage. Dem umkämpften Verhältnis von politischen Zeichen, realem Protest und neoliberalen Gegenwartspraxen widmet sich die Ausstellung „so geht revolution“. Zu sehen sind Che Guevara, Karl Marx, Mao, Lenin, Ulrike Meinhof, rote Fahnen und rote Sterne, Straßenschlachten und Molotov-Cocktails in 100 kommerziellen Werbeanzeigen von 1967 bis heute.


TKI open 06 don´t take it private, take it politically!

Bereits zum vierten Mal wurde heuer TKI open ausgeschrieben. Bei der offenen Jurysitzung am 12. November wurden aus den zahlreichen Einreichungen 12 Kulturprojekte ausgewählt. Darunter auch vier Projekte von p.m.k Mitgliedern.

:: Projekt breakcore / von Riddim Academy
:: RAP:POLITIX…OmU-Konzerte und das Erbe der Väter / NLK-Kultur
:: home sweet home / Radikales Nähkränzchen
:: in/ga. intervention gastgarten / grauzoneaction.net


Ums Tanzen geht’s ja sowieso nicht!

Die österreichische Nation liege im Tanzfieber, heisst es neuerdings. Dank sei dem ORF, der Tanzen als neues Nationalhobby mit erheblichen Anstrengungen allerorten proklamiert und gehirnwäscheähnlich dem ahnungslosen Fernsehzuseher eindoktriniert. Kaum eine ORF Sendung kommt mehr ohne den Hinweis auf das Tanzen aus, zahlreiche Tanzfilme werden vor- oder nachgeschaltet. Dancing Stars heisst die Show um die sich Österreich in den nächsten Wochen drehen soll, am besten im Walzertakt. Vordergründig nicht weiter schlimm sollte man meinen, haben wir doch Taxi Orange ebenso überlebt wie Starmania.