Wir wollen gewollt werden

Wer hierzulande etwas will, der muss gewollt werden. Vor allem dann, wenn er (oder auch sie – aber in den meisten dieserorts erfolgreichen Fällen handelt es sich tatsächlich um einen er) nicht nur etwas wollen, sondern auch etwas erreichen will.


Kultur ist Arbeit. Arbeit verdient Geld

Die Plakataktion „Kultur ist Arbeit. Arbeit verdient Geld“ war die erste gemeinsame Aktion der bættlegroup for art. Durch Schlagwörter wie Kulturhauptstadt oder Kulturoffensive ist die Kultur in Innsbruck zumindest vordergründig wieder in alle Munde gekommen. Diesen Umstand haben die freien Kulturschaffenden zum Anlass genommen, sich zu vernetzen und einen Nachdenkprozess in Gang zu bringen, der den Stellenwert von Kunst und Kultur für die Stadt wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken wird.


Wie der Hase läuft. Über die gesellschaftliche Relevanz von Kunst.

Irgend etwas scheint schief zu laufen in der Kunst. Zwar ist nach einer jüngsten Studie der Arbeiterkammer Tirol und des Landes Tirol die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Kürzung von Kultursubventionen und zwar mit einem sehr hohen Prozentsatz von 77 %. Und da fährt ein Blatt Papier mit einem Hasen im hochgesicherten Spezialtransport ultraprofessionell und hightechmässig gelagert, begleitet von Sicherheitseskorten und luftüberwacht im LKW Konvoi durch Europa, dass ein uneingeweihter Beobachter meinen könnte, es handle sich um George Bush, den Papst oder die Goldreserven von Ford Knox.


PURE GELDMACHE !!!

„Bei fünf, sechs Euro Eintritt ist das doch keine autonome Kultur mehr, sondern pure Geldmache…“ Wie es das Schicksal manchmal so will, kam ich neulich während einer kurzen Zugfahrt in den Genuss, das Gespräch einiger oberländer Jugendlicher mitzuhören. Es ging ganz offenbar um unsere p.m.k und unsere „unverschämte“ Preispolitik. Der junge Herr, der sich zu der Aussage genötigt fühlte, dürfte selbst noch nie ein Konzert veranstaltet haben oder nur im Entferntesten in die Organisation eines solchen eingebunden gewesen sein.


Subkultur als progressive Strategie der Hochkultur? - Eine Vision

So klar die Forderungen der p.m.k nach einer eigenen Basisstation mit Veranstaltungsraum und geeigneter technischer und organisatorischer Infrastruktur von Anfang an waren, so hartnäckig scheinen sich auf Seiten der politisch Verantwortlichen jene Vorurteile zu halten, denen sich Subkultur wahrscheinlich generell gegenüber sieht.
Subkultur braucht keinen eigenen Ort. Subkultur findet irgendwo punktuell, mobil statt, sie sucht sich Nischen. Subkultur braucht kein Geld, sie braucht keine Infrastrukturen und vor allem sie braucht keine Jobs.


Ist die Kultur noch zu zahlen?

Am Beginn jedes Jahres müssen die Subventionsansuchen an die jeweilgen Subventionsgeber neu gestellt werden.Verhandlungen stehen an, die jedes Mal aufs Neue die Existenz aller Kultureinrichtungen betreffen, meistens ist von Kürzungen die Rede. Spätestens zu diesem Zeitpunkt stellt sich wieder einmal mehr die grundsätzliche Frage nach dem gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur, und in unserem Fall nach dem gesellschaftlichen Stellenwert von Subkultur.


AMPLIFIED DISTORTIONS – Ein Projekt der Grauzone im Rahmen der TKI Open 05

Medien und sogenannte Musik-Experten hatten vor Jahren das Ende der Rockmusik prophezeit. Jedoch ist Rockmusik heutzutage mehr am Leben denn je. Gerade im Underground bzw. wirklich alternativen Musikbereich existiert in diesem Bereich eine kreative, pulsierende Szene. Um die Stadt Innsbruck in ihrem Kulturprogramm zu bereichern, organisiert die Grauzone daher seit rund 7 Jahren Konzerte und Partys. Außerdem engagiert sie sich u.a. auch politisch in den Bereichen Antiglobalisierung, Antifaschismus, Antirassismus oder auch in der Kulturraumproblematik.


Brief an das Christkind

Liebes Christkind!


Ein bisschen Weltstadt in Dreiheiligen

Innsbruck wird die Geister die es rief nun nicht mehr los. Erinnern wir uns: Vor circa zwei Jahren beschloss die Stadt Innsbruck Weltstadt zu werden, was weithin sichtbar kundgetan wurde, mit Transparenten von Balkonen am Rathaus, auf Straßenbahnen und anderen Werbeträgern. Wirklich ernst genommen hat das Ganze niemand, auch die Bürgermeisterin nicht, wie sie selbst mehrfach betonte.


about p.m.k

Am 22. Juli eröffnete die p.m.k ihre neuen Räumlichkeiten in den Viaduktbögen 19 – 20 mit einem fulminanten Fest. Wer nicht dort war, hat sicher davon gehört. Das war aber erst der Anfang.
Freuen darf man sich in Zukunft auf ein disziplinübergreifendes abwechslungsreiches Programm aus den verschiedensten Sparten zeitgenössischen Kunst- und Kulturschaffens.