Subkultur als progressive Strategie der Hochkultur? - Eine Vision

So klar die Forderungen der p.m.k nach einer eigenen Basisstation mit Veranstaltungsraum und geeigneter technischer und organisatorischer Infrastruktur von Anfang an waren, so hartnäckig scheinen sich auf Seiten der politisch Verantwortlichen jene Vorurteile zu halten, denen sich Subkultur wahrscheinlich generell gegenüber sieht.
Subkultur braucht keinen eigenen Ort. Subkultur findet irgendwo punktuell, mobil statt, sie sucht sich Nischen. Subkultur braucht kein Geld, sie braucht keine Infrastrukturen und vor allem sie braucht keine Jobs.


Ist die Kultur noch zu zahlen?

Am Beginn jedes Jahres müssen die Subventionsansuchen an die jeweilgen Subventionsgeber neu gestellt werden.Verhandlungen stehen an, die jedes Mal aufs Neue die Existenz aller Kultureinrichtungen betreffen, meistens ist von Kürzungen die Rede. Spätestens zu diesem Zeitpunkt stellt sich wieder einmal mehr die grundsätzliche Frage nach dem gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur, und in unserem Fall nach dem gesellschaftlichen Stellenwert von Subkultur.


AMPLIFIED DISTORTIONS – Ein Projekt der Grauzone im Rahmen der TKI Open 05

Medien und sogenannte Musik-Experten hatten vor Jahren das Ende der Rockmusik prophezeit. Jedoch ist Rockmusik heutzutage mehr am Leben denn je. Gerade im Underground bzw. wirklich alternativen Musikbereich existiert in diesem Bereich eine kreative, pulsierende Szene. Um die Stadt Innsbruck in ihrem Kulturprogramm zu bereichern, organisiert die Grauzone daher seit rund 7 Jahren Konzerte und Partys. Außerdem engagiert sie sich u.a. auch politisch in den Bereichen Antiglobalisierung, Antifaschismus, Antirassismus oder auch in der Kulturraumproblematik.


Brief an das Christkind

Liebes Christkind!


Ein bisschen Weltstadt in Dreiheiligen

Innsbruck wird die Geister die es rief nun nicht mehr los. Erinnern wir uns: Vor circa zwei Jahren beschloss die Stadt Innsbruck Weltstadt zu werden, was weithin sichtbar kundgetan wurde, mit Transparenten von Balkonen am Rathaus, auf Straßenbahnen und anderen Werbeträgern. Wirklich ernst genommen hat das Ganze niemand, auch die Bürgermeisterin nicht, wie sie selbst mehrfach betonte.


about p.m.k

Am 22. Juli eröffnete die p.m.k ihre neuen Räumlichkeiten in den Viaduktbögen 19 – 20 mit einem fulminanten Fest. Wer nicht dort war, hat sicher davon gehört. Das war aber erst der Anfang.
Freuen darf man sich in Zukunft auf ein disziplinübergreifendes abwechslungsreiches Programm aus den verschiedensten Sparten zeitgenössischen Kunst- und Kulturschaffens.


Start

Am 22. Juli nimmt die p.m.k ihre lang erkämpfte Kulturstation mit Basisbüro und Veranstaltungsraum in den Viaduktbögen 19 – 20 in Betrieb. Damit hat Innsbruck eine neue Kunst- und Kulturadresse, die mit einem anspruchsvollen abwechslungsreichen Programm aus den verschiedensten Sparten auf sich aufmerksam machen wird.
Dreieinhalb Jahre ist es her, dass sich die Innsbrucker Kulturszene aktiv zu einer Plattform zusammengeschlossen hat, um gemeinsam ihre akute Raumnot für Präsentation und Produktion zu lösen.