OATHBREAKER (deathwish) + WIFE (profound lore)

Sonntag 04.12.2016 doors: 20:30
show: 21:30
VVK: € 12,- (plus Gebühren) bei Ö-Ticket
AK: € 15,-
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Oathbreaker

OATHBREAKER (deathwish/bel)
WIFE (profound lore/irl)

Das blackened Post-Metal/Hardcore Outfit aus Belgien präsentiert ihren neuen bahnbrechenden Longplayer „Rheia“.

OATHBREAKER dürfte Freund*innen harter Klänge nach ihrem durchschlagendem Auftritt mit der „Church of RA“, vor gut 2,5 Jahren in der Innsbrucker p.m.k, mit Sicherheit in Erinnerung geblieben sein. Ihr Gebräu aus brodelndem Post-Metal und wütendem Hardcore mit Crust-Sludge-Attitüde überzeugt durch Kreativität, Aggression und den beinahe animalischen Schreiattacken ihrer Sängerin Caro Tanghe. Auf ihrem brandaktuellem Album „Rheia“, das am 30. September auf dem Qualitätslabel Deathwish veröffentlicht und von Jack Shirley (DEAFHEAVEN, LOMA PRIETA) gemastert wurde, lotet die belgische Band aus Ghent die Grenzen ihrer Musik neu aus und löst die gängigen Genremuster in einem dekonstruktivem Prozess zunehmend auf. So treffen zerbrechlicher Gesang, markerschütterndes Gebrüll, Blastbeat-Attacken, sehnsüchtige Melodien und epische Momente aufeinander und verbinden sich auf noch nie dagewesene Weise. Gerade die filigranen Elemente ihrer Kompositionen sowie die äußerst persönlichen Texte von Caro Tanghe geben den Songs auf „Reiha“ ihre emotionale Tiefe und enorme Wucht. OAHTBREAKER zeigen nun auch ihre intime, verletzliche Seite, die ihr wütendes, zerstörerisches und hasserfülltes Pendant noch stärker zur Geltung bringt.

Support kommt von WIFE (Profound Lore Rec.) aka James Kelly, dem Begründer, Sänger und Gitarristen der Post-Black-Metal bzw. Blackgaze Band ALTAR OF PLAGUES. Seit ALTAR OF PLAGUES im Jahre 2013 auf ihrem Höhepunkt beendete wurde, fokussiert sich Kelly auf sein elektronisches, Bass-lastiges Soloprojekt. Nach dem ersten Full-Length-Release „What’s Between“ und verschiedenen Remixes, u.a. für THE DILLINGER ESCAPE PLAN, veröffentlichte Kelly Anfang September 2016 die EP „Standard Nature“. Kelly schöpft darauf aus denselben kargen und finsteren Quellen wie in seinen früheren Werken. Sein Zugang zur Dunkelheit erfolgt jedoch nicht durch musikalische Sturmböen und eiskalten Schreien. Mittels beflügelnder Synth-Crescendos und ‚dead-eyed vocalization‘ zelebriert er das Zusammenspiel aus Schöpfung und Zerstörung sowie aus Verdammnis und Erlösung.